Trockene Zigarren verlangen keine besonderen Lagerbedingungen und haben praktisch uneingeschränkte Haltbarkeit. Zu vermeiden sind starke Temperaturschwankungen sowie die Lagerung der Zigarren in der Nähe von Wärmequellen und aromastarken Substanzen (die Zigarre kann fremde Gerüche annehmen). Ideal sind ein dunkler Ort und Temperaturen um 20° C.
Feuchte Zigarren müssen im sog. Humidor gelagert werden. Ein Humidor ist meistens ein Kästchen, manchmal verglast, mit Thermometer und Feuchtigkeitsmessgerät ausgestattet. Im Humidor befindet sich ein Befeuchter, der die Luftfeuchtigkeit regelt. Als beste Lagerbedingungen für feuchte Zigarren gelten 20-22 °C und 72% Luftfeuchtigkeit, unter solchen Bedingungen lassen sich Zigarren praktisch uneingeschränkt lagern. Diese Bedingungen gelten für unser mitteleuropäisches trockenes Klima; in Regionen mit hoher Luftfeuchtigkeit (z. B. in der Karibik) werden Sie höchstwahrscheinlich auf keinen Humidor stoßen.
EMPFEHLUNGEN ZUR ZIGARRENLAGERUNG
Bei zu niedriger Feuchtigkeit trocknet die Zigarre aus. Sie verliert wichtige aromatische Öle und damit auch unwiederbringlich ihren Originalgeschmack.
Bei zu hoher Feuchtigkeit ist die Zigarre „feucht“, sie zieht dann schlecht und brennt unregelmäßig. Bei nicht hochwertigen Zigarren droht sogar Schimmelbildung. 