Eine Zigarre herzustellen ist nicht schwer, aber jeder Hersteller hat seine eigene Rezeptur, die er strengstens schützt. Das betrifft vor allem die Art, wie er die manchmal mehr als 10 Tabaksorten (Einlage) kombiniert und vermischt. Hier finden Sie eine sehr vereinfachte Beschreibung der Herstellung von handgemachten Zigarren. Dabei haben wir die anfänglichen Arbeitsschritte, wie z. B. das Sortieren der Tabakblätter je nach Verwendungszweck, die optische Kontrolle der Blätter, die Befeuchtung usw. ausgelassen. Die Beschreibung bezieht sich nicht auf die maschinelle Herstellung.
AUS SORGFÄLTIG AUSGEWÄHLTEN TABAKBLÄTTERN WIRD EINE TABAKROLLE ZUSAMMENGEROLLT, DIE DIE ZIGARRENEINLAGE BILDET.
DIE EINLAGE WIRD IN DAS UMBLATT GEWICKELT UND ZUR SOG. PUPPE (KERN) GEFORMT
DIE PUPPE WIRD IN EINER FORM FIXIERT.
DANACH ERFOLGT DAS AUSSCHNEIDEN DES DECKBLATTS, DAS MEISTENS AUS HOCHWERTIGEM (NUR ZU DIESEM ZWECK BESTIMMTEN) TABAK HERGESTELLT WIRD.
DIE PUPPE WIRD IN DAS DECKBLATT EINGEROLLT.
AN DAS MUNDSTÜCK DER ZIGARRE – DEN KOPF – WIRD DIE SOGENANNTE ZIGARRENKAPPE GEKLEBT.
DIE SO „ZUSAMMENGEROLLTE“ ZIGARRE WIRD DANN IN EINE ART KALIBRIERMASCHINE GELEGT UND JE NACH MODELL AUF DIE GEWÜNSCHTE LÄNGE ZUGESCHNITTEN.
DIE ZIGARRE WIRD DANN IN EINE REIFEBOX AUS ZEDERNHOLZ GELEGT, WO SIE MINDESTENS 6 MONATE REIFT, BEVOR SIE AUF DEN MARKT GELANGT.
NACH DER REIFEKUR WIRD DEN EINZELNEN ZIGARREN DIE BAUCHBINDE UMGELEGT, UND NACH DEM VERPACKEN IN ZELLOPHAN GEHEN DIE FERTIGEN ZIGARREN AN DEN VERBRAUCHER.










